Klinik für Anästhesiologie
Das ganze Spektrum der Anästhesiologie – Das sind wir!

 

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Unsere Klinik versorgt die Patienten des Klinikums Itzehoe und der Region in den Bereichen Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Zusätzlich sind wir im Bereich der Palliativmedizin und im Blutspendedienst tätig.

 

Unsere Klinik bietet das komplette Spektrum des Fachgebietes der modernen Anästhesiologie sowie daran angrenzende Spezialgebiete (Palliativmedizin, Blutspendedienst). Durch die enge Kooperation im Bereich der Anästhesiologie und Intensivmedizin mit dem Klinikum Bad Bramstedt hat unsere Klinik ein ausgesprochen umfangreiches und abwechslungsreiches Aufgabengebiet. Wir sehen es als ein wichtiges Ziel unserer Klinik, in allen Bereichen eine exzellente Ausbildung von Studenten und Ärzten sicherzustellen.

 

Das herausragende Merkmal unserer Klinik sind die Mitarbeiter. Das Team ist durch ausgeprägte Kollegialität und freundschaftliches Miteinander geprägt. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit einer hohen Zufriedenheit und Freude an der Arbeit eine exzellente medizinische Versorgung sicherzustellen.

 
 

 


Weiterbildungsberechtigung

 

In unserer Klinik besteht die Möglichkeit die vollständige Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesiologie sowie für die Zusatzweiterbildungen Intensivmedizin, Notfallmedizin und spezielle Schmerztherapie zu erwerben.

 

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Leistungsspektrum und Schwerpunkte

 

Unsere Klinik steht für die Anästhesie bei geplanten Operationen, Interventionen oder diagnostischen Maßnahmen im gesamten Klinikum zur Verfügung, in Notfallsituationen rund um die Uhr. Wir versorgen die Patienten aller chirurgischen Fachdisziplinen und wenden dabei alle modernen Allgemein- und Regionalanästhesieverfahren an.

 

Die Aufklärung der Patienten über die Narkose sowie die präoperative Vorbereitung erfolgt über eine zentrale Anästhesie-Ambulanz. Neben dem Zentral-OP mit 6 OP-Sälen versorgen wir anästhesiologisch weitere 3 Eingriffsräume im Klinikum Itzehoe und einen OP-Saal in der Stadtklinik Glückstadt. Zusätzlich ist unsere Klinik für die OP-Organisation des Klinikums Itzehoe verantwortlich.

 

Die anästhesiologisch geleitete operative Intensivstation (Station 19) steht für die interdisziplinäre Versorgung von Patienten aus allen operativen Kliniken des Klinikums zur Verfügung. Als Schwerpunkt werden auf der Station Patienten nach großen operativen Eingriffen, aber auch polytraumatisierte Patienten oder Patienten mit Sepsis mit allen modernen intensivmedizinischen Behandlungsmethoden versorgt. Derzeit stehen 10 Intensivbehandlungsbetten zur Verfügung, voraussichtlich Mitte 2009 wird die Station um acht Intensivüberwachungsbetten erweitert werden.

 

In Zusammenarbeit mit der RKiSH (Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein) stellt unsere Klinik die Notfallversorgung in Itzehoe und im Kreis Steinburg sicher. Notfallmediziner der Klinik besetzen die zwei Notarzteinsatzfahrzeuge der RKiSH an der Wache Itzehoe. Zusätzlich ist rund um die Uhr ein leitender Notarzt unserer Klinik in Bereitschaft, um im Falle eines Großschadensereignisses eine koordinierte medizinische Versorgung der Betroffenen im Landkreis zu garantieren.

 

Die Schmerzambulanz unserer Klinik versorgt mit dem postoperativen Akutschmerzdienst alle stationären Patienten nach einer Operation. Zusätzlich werden chronisch kranke Schmerzpatienten durch qualifizierte Schmerztherapeuten täglich in der Ambulanz behandelt. Sofern spezielle therapeutische Maßnahmen es erfordern, wird auch eine stationäre Schmerztherapie im Klinikum durchgeführt.

 

Einzelne Mitarbeiter der Klinik sind speziell im Bereich der Palliativmedizin ausgebildet. Die ambulante palliativmedizinische Versorgung im Kreis Steinburg wird derzeit mit Hilfe dieser Mitarbeiter etabliert.

 

Unsere Klinik ist für die Organisation des Blutspendedienstes des Klinikums Itzehoe und am Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) in Neumünster verantwortlich. Der Blutspendedienst wird in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Transfusionsmedizin (ZIT) in Hamburg-Eilbek durchgeführt. Zusätzlich wird durch unsere Klinik die Versorgung des Klinikums Itzehoe mit Blutprodukten sichergestellt.

 

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Diagnosemöglichkeiten / Technische Ausstattung:

 

Die Ausstattung der Klinik entspricht dem neuesten Stand der Technik. Alle Geräte und Verfahren für eine moderne anästhesiologische Versorgung stehen zur Verfügung.

 

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Publikationsliste des Chefarztes (Auszug)

 

  1. Fiege M., F. Wappler, J. Scholz, R. Weißhorn, V. von Richthofen, J. Schulte am Esch. Effects of the phosphodiesterase-III-inhibitor enoximone on skeletal muscle specimens from malignant hyperthermia susceptible patients. Journal of Clinical Anesthesia 2000; 12: 123-128.

  2. Fiege M., F. Wappler, R. Weisshorn, M.U. Gerbershagen, M. Steinfath, J. Schulte am Esch. Results of contracture tests with halothane, caffeine and ryanodine depend on different malignant hyperthermia-associated mutations. Anesthesiology 2002; 97: 345-350.

  3. Fiege M., F. Wappler, R. Weisshorn, M.U. Gerbershagen, K. Kolodzie, J. Schulte am Esch. In vitro and in vivo effects of the phosphodiesterase-III-inhibitor enoximone on malignant hyperthermia susceptible swine. Anesthesiology 2003; 98: 944-949.

  4. Fiege M., F. Wappler. Maligne Hyperthermie – Update 2002. Anästhesiologie Intensivmedizin Notfallmedizin Schmerztherapie 2003; 38: 478-482.

  5. Fiege M., F. Wappler, R. Weisshorn, M.U. Gerbershagen, M. Menge, J. Schulte am Esch. Induction of Malignant Hyperthermia in Susceptible Swine by 3,4-Methylenedioxymethamphetamine (“Ecstasy”). Anesthesiology 2003; 99: 1132-1136.

  6. Fiege M., F. Wappler, R. Weisshorn, M.U. Gerbershagen, K. Kolodzie, J. Schulte am Esch. Phosphodiesterase-III-inhibition leads to pathological contractures in skeletal muscle preparations of malignant hyperthermia susceptible swine. European Journal of Anaesthesiology 2005; 22: 283-288.

  7. Schuster M., L.L. Wicha, M. Fiege. Kennzahlen der OP-Effizienz. Anaesthesist 2007: 56: 259-271.

  8. Lankenau G., M. Fiege, A.E. Goetz, T. Krause. Möglichkeiten und Grenzen der interventionellen Scmerztherapie. Chir Gastroenterol 2007; 23: 45-50.

  9. Schmidt G.N., S. Maisch, M. Fiege, O. Haupt, A.E. Goetz, P. Bischoff. Die neue Approbationsordnung für Ärzte. Anaesthesist 2007; 56: 691-701.

  10. Schuster M., L.L. Wicha, M. Fiege, A.E. Goetz. Auslastung und Wechselzeit als Kennzahlen der OP-Effizienz. Anaesthesist 2007; 56: 1060-1066.

 

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Vita des Chefarztes

 

Berufstätigkeit

 

Seit 02/2008 Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Klinikum Itzehoe und der Abteilung für Anästhesiologie, Rheumaklinik Bad Bramstedt
01/2005 - 01/2008 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie (Prof. Dr. A. E. Goetz)
07/2004 - 12/2004 Krankenhaus Merheim, Kliniken der Stadt Köln, Klinik für Anästhesiologie, Lehrstuhl für Anästhesiologie II, Universität Witten/Herdecke (Prof. Dr. F. Wappler)
12/1995 - 06/2004 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie (Prof. Dr. Dr. J. Schulte am Esch)

 

Wissenschaftliche Tätigkeiten

 

2004 Habilitation / Vena legendi für das Fachgebiet „Anästhesiologie”, Universität Hamburg, “Maligne Hyperthermie – Untersuchungen zu Diagnostik und Triggersubstanzen“
2003 1. Preis „Anesthesiology Residents Award” der Malignant Hyperthermia Association of the United States
2003 1. Preis „Trainee Research Prize Competition 2003” der European Society of Anesthesiologists
2002 1. Preis „Wissenschaftlicher Vortragswettbewerb der DGAI“ auf dem Deutschen Anästhesiekongress 2002
1999 Promotion zum Doktor der Medizin, Universität Hamburg, “Untersuchung zur Bedeutung des Phosphodiesterase-III-Hemmstoffs Enoximon in der Diagnostik und als Triggersubstanz der Malignen Hyperthermie“

 

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Exemplarischer Lehrplan

 

PJ-Unterricht (wöchentlich):

 

  • Einführung
  • Monitoring und Homöostase während der OP
  • Medikamente in der Anästhesie
  • Transfusionswesen
  • Prämedikation
  • Allgemeinanästhesie
  • Regionalanästhesie
  • Rettungsmedizin
  • Prinzipien der operativen Intensivmedizin
  • Schmerztherapie – allgemein und postoperativ
  • Vermeidung und Therapie von Narkosezwischenfällen
  • Sepsis

 

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