
Das weite Einzugsgebiet, das die Klinik für Neurologie versorgt, führt dazu, dass Patienten mit sehr unterschiedlichen und zum Teil seltenen Krankheitsbildern bei geringer Vorselektion bei uns behandelt werden. Unsere Ärzte verfügen so über ein breites Spektrum an Erfahrungen mit den verschiedenen neurologischen Krankheitsbildern.
45 Betten
Zertifizierte Stroke Unit mit 6 Monitorplätzen
Weiterbildungsberechtigung
Leistungsspektrum und Schwerpunkte
Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums der Neurologie
Schwerpunkte:
- Akutneurologie mit Schlaganfallversorgung
- Multiple Sklerose
- Parkinson Syndrom und andere Bewegungsstörungen,
- Schwindel
- Schmerzen
- Epilepsie
- Neuromuskuläre Erkrankungen
Diagnosemöglichkeiten / Technische Ausstattung
- Zertifizierte Stroke Unit mit 6 Monitorplätzen;
- Ultraschalldiagnostik mit farbcodierter extra- und transcranieller Duplexsonographie sowie Dopplersonographie
- Neurophysiologische Diagnostik mit digitalem EEG, mobilem Langzeit-EEG, EMG, Elektroneurographie, evozierten Potentialen inkl. Magnetstimulation
- Liquordiagnostik
- Zwei 1,5-Tesla-MRT-Geräte und ein hochmodernes 64-Zeilen-CT sowie digitale Subtraktions-Angiographie in Zusammenarbeit mit unserer radiologischen Praxis
Therapien
- Lysetherapie beim Schlaganfall
- Differenzierte Immuntherapie bei der Multiplen Sklerose
- Manuelle Therapie
- Botulinumtoxinbehandlung von Bewegungsstörungen
Publikationsliste des Chefarztes (Auszug)
Thie A, Spitzer K, Kunze K: Spontaneous subarachnoid hemorrhage: assessment of prognosis and initial management in the intensive care unit. Journal of Intensive Care Medicine 1987; 2: 103-115
Thie A: Transcranial Doppler studies during migraine and other headaches. In: Olesen J (ed): Migraine and other headaches: the vascular mechanisms. Frontiers in headache research Vol.1. Raven Press, New York 1991, pp. 263-274
Thie A, Krämer G: Traumatische Läsionen der hirnversorgenden Arterien. In: Hopf HC, Poeck K, Schliack H (Hrsg.): Neurologie in Klinik und Praxis, Bd. 3. Thieme Verlag Stuttgart, 1993, pp. 1.134-1.140
Becker VU, Hansen HC, Brewitt U, Thie A: Visually evoked blood flow velocity changes in different states of brain dysfunction. Stroke 1996; 27: 446-449
Brandt T, Steinke W, Thie A, Pessin MS, Caplan LR: Posterior cerebral artery territory infarcts: clinical features, infarct topography, causes and outcome. Multicenter results and a review of the literature. Cerebrovascular Diseases 2000; 10: 170-182
Francke A, Josten C, Thie A: Interdisziplinäre Notaufnahme. Ein Ratgeber für Aufnahme und Bereitschaftsdienst. Thieme Verlag Stuttgart, 2009
Vita des Chefarztes
| 1954 | geboren in Hamburg |
| 1981 - 1982 | Klinische Ausbildung in Innerer Medizin im AK Barmbek, dann zum Facharzt für Neurologie im Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf |
| 1990 | Oberarzt |
| 1992 | Habilitation und C3-Professur; Schwerpunkte: Zerebrovaskuläre Erkrankungen, Ultraschalldiagnostik, Kopfschmerzen, neurologische Intensivmedizin |
| Seit 1996 | Chefarzt der Klinik für Neurologie im Klinikum Itzehoe |
| Seit 2006 | auch Chefarzt der Klinik für Neurologie im Westküstenklinikum Heide |
Zusatzbezeichnungen: Spezielle neurologische Intensivmedizin, manuelle Medizin
Mitgliedschaften: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Deutsche Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin, Deutsche Schlaganfallgesellschaft, Stroke Council/American Heart Association, European Society of Neurosonology and Cerebral Hemodynamics.
Exemplarischer Lehrplan
Für PJ-Studenten:
3 Monate Stationsdienst auf einer Allgemeinstation oder optional in der Stroke Unit mit eigenständiger Betreuung von Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung und der Begleitung zu diagnostischen Maßnahmen. Dazu gehört das Erlernen der Lumbalpunktion und weiterer klinischer Testverfahren, wie z.B. der Muskeldiagnostik oder der Demenztests
1 Monat Mitarbeit auf der interdisziplinären Aufnahmestation zum Kennenlernen der Notfallmaßnahmen - Teilnahme an Bereitschaftsdiensten neurologischer Assistenzärzte
Für Assistenzärzte in Weiterbildung:
Strukturierte Ausbildung zunächst mit Einsatz auf einer Normalstation, Rotation auf die Stroke Unit und die interdisziplinäre Aufnahmestation. Blockweise Erlernen der neurophysiologischen und neurosonographischen Methoden. Das Weiterbildungsjahr in der Psychiatrie kann im Hause abgeleistet werden.

