Klinik für Neurologie
Neurologen werden häufig gerufen, wenn andere ratlos sind. Wir nehmen es als Kompliment für unsere klinische Methode.

 

AlternativeText
Unsere Mitarbeiter in der Aus- oder Weiterbildung lernen die gesamte klinische Neurologie sowie alle relevanten apparativen Untersuchungsmethoden kennen. Auch in heutiger Zeit bleibt die Fähigkeit zur klinischen Untersuchung und Analyse das Kernstück neurologischer Ausbildung. Neben der fachlichen Qualifikation ist uns der respektvolle Umgang mit Patienten und Mitarbeitern wichtig.

 

Das weite Einzugsgebiet, das die Klinik für Neurologie versorgt, führt dazu, dass Patienten mit sehr unterschiedlichen und zum Teil seltenen Krankheitsbildern bei geringer Vorselektion bei uns behandelt werden. Unsere Ärzte verfügen so über ein breites Spektrum an Erfahrungen mit den verschiedenen neurologischen Krankheitsbildern.

 

45 Betten

Zertifizierte Stroke Unit mit 6 Monitorplätzen

Weitere Informationen

 

 
 

 


Weiterbildungsberechtigung

 

  • Neurologie: 4 Jahre (volle Ermächtigung)
  • Neurologische Intensivmedizin: 1 Jahr

 

nach oben 

 
 


Leistungsspektrum und Schwerpunkte

 

Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums der Neurologie

 

Schwerpunkte:

 

  • Akutneurologie mit Schlaganfallversorgung
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson Syndrom und andere Bewegungsstörungen,
  • Schwindel
  • Schmerzen
  • Epilepsie
  • Neuromuskuläre Erkrankungen

 

nach oben 

 
 


Diagnosemöglichkeiten / Technische Ausstattung

 

  • Zertifizierte Stroke Unit mit 6 Monitorplätzen;
  • Ultraschalldiagnostik mit farbcodierter extra- und transcranieller Duplexsonographie sowie Dopplersonographie
  • Neurophysiologische Diagnostik mit digitalem EEG, mobilem Langzeit-EEG, EMG, Elektroneurographie, evozierten Potentialen inkl. Magnetstimulation
  • Liquordiagnostik
  • Zwei 1,5-Tesla-MRT-Geräte und ein hochmodernes 64-Zeilen-CT sowie digitale Subtraktions-Angiographie in Zusammenarbeit mit unserer radiologischen Praxis

 

nach oben 

 
 


Therapien

 

  • Lysetherapie beim Schlaganfall
  • Differenzierte Immuntherapie bei der Multiplen Sklerose
  • Manuelle Therapie
  • Botulinumtoxinbehandlung von Bewegungsstörungen

 

nach oben 

 
 


Publikationsliste des Chefarztes (Auszug)

 

Thie A, Spitzer K, Kunze K: Spontaneous subarachnoid hemorrhage: assessment of prognosis and initial management in the intensive care unit. Journal of Intensive Care Medicine 1987; 2: 103-115

 

Thie A:  Transcranial Doppler studies during migraine and other headaches.  In:  Olesen  J (ed):  Migraine and  other  headaches:  the vascular mechanisms. Frontiers in headache research Vol.1. Raven Press, New York 1991, pp. 263-274

       

Thie A, Krämer G: Traumatische Läsionen der hirnversorgenden Arterien. In: Hopf HC, Poeck K, Schliack H (Hrsg.): Neurologie in Klinik und Praxis, Bd. 3. Thieme Verlag Stuttgart, 1993, pp. 1.134-1.140

 

Becker VU, Hansen HC, Brewitt U, Thie A: Visually evoked blood flow velocity changes in different states of brain dysfunction. Stroke 1996; 27: 446-449

 

Brandt T, Steinke W, Thie A, Pessin MS, Caplan LR: Posterior cerebral artery territory infarcts: clinical features, infarct topography, causes and outcome. Multicenter results and a review of the literature. Cerebrovascular Diseases 2000; 10: 170-182

 

Francke A, Josten C, Thie A: Interdisziplinäre Notaufnahme. Ein Ratgeber für Aufnahme und Bereitschaftsdienst. Thieme Verlag Stuttgart, 2009

 

nach oben 

 
 


Vita des Chefarztes

 

1954 geboren in Hamburg
1981 - 1982 Klinische Ausbildung in Innerer Medizin im AK Barmbek, dann zum Facharzt für Neurologie im Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf
1990 Oberarzt
1992 Habilitation und C3-Professur; Schwerpunkte: Zerebrovaskuläre Erkrankungen, Ultraschalldiagnostik, Kopfschmerzen, neurologische Intensivmedizin
Seit 1996 Chefarzt der Klinik für Neurologie im Klinikum Itzehoe
Seit 2006 auch Chefarzt der Klinik für Neurologie im Westküstenklinikum Heide

 

Zusatzbezeichnungen: Spezielle neurologische Intensivmedizin, manuelle Medizin

 

Mitgliedschaften: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Deutsche Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin, Deutsche Schlaganfallgesellschaft, Stroke Council/American Heart Association, European Society of Neurosonology and Cerebral Hemodynamics. 

 

nach oben 

 
 

 


Exemplarischer Lehrplan

 

Für PJ-Studenten:

3 Monate Stationsdienst auf einer Allgemeinstation oder optional in der Stroke Unit mit eigenständiger Betreuung von Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung und der Begleitung zu diagnostischen Maßnahmen. Dazu gehört das Erlernen der Lumbalpunktion und weiterer klinischer Testverfahren, wie z.B. der Muskeldiagnostik oder der Demenztests

 

1 Monat Mitarbeit auf der interdisziplinären Aufnahmestation zum Kennenlernen der Notfallmaßnahmen - Teilnahme an Bereitschaftsdiensten neurologischer Assistenzärzte

 

Für Assistenzärzte in Weiterbildung:

Strukturierte Ausbildung zunächst mit Einsatz auf einer Normalstation, Rotation auf die Stroke Unit und die interdisziplinäre Aufnahmestation. Blockweise Erlernen der neurophysiologischen und neurosonographischen Methoden. Das Weiterbildungsjahr in der Psychiatrie kann im Hause abgeleistet werden.

 

nach oben